Fechtschule
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... sagte einst Aurelius Augustinus (354-430), Bischof von Hippo und Philosoph. Das Fechten mit mittelalterlichen Waffen ist meine große Leidenschaft, die ich auch gerne bei Dir entfachen möchte.

 

Das Wort swerttragil ist übrigens ein althochdeutsches Wort und bedeutet im neuhochdeutschen wohl soviel wie "Schwertträger" (Quelle: Gerhard Köbler, Althochdeutsches Wörterbuch, (6. Auflage) 2014).

Herzlich Willkommen bei der

Fechtschule |Swerttragil| in Zülpich

"In Dir muss brennen, was Du in

anderen entzünden willst"

Was verstehe ich unter "Fechten mit mittelalterlichen Waffen"?

Zunächst ist eine Abgrenzung wichtig, denn es gibt im Bereich Schwertkampf bzw. Fechten mit mittelalterlichen Waffen eine Vielzahl an Angeboten. Grundsätzlich können die Bereiche meiner Meinung nach wie folgt eingeteilt werden:

 

  • Schaukampf
  • Bühnenfechten
  • Historisches Fechten (HEMA)
  • Halbkontakt Fechten (Combat Reenactment Fighting)
  • Vollkontakt Fechten

 

In meiner Fechtschule liegt der Schwerpunkt auf dem Halbkontakt Fechten (Combat Reenactment Fighting), aber mit dem gewissen Extra mehr!

 

Damit meine ich, dass in meiner Fechtschule von Anfang an mit erweiterten Trefferbereichen gearbeitet wird. Das ist zum Beispiel beim Fechten nach den Fechtregeln des "Codex Belli" oder des "Codex Zeit der Schwerter" nicht der Fall.

 

Die Definition der Treffer bietet durch die Formulierung "Treffer sollen spürbar sein, jedoch so geführt werden, dass sie der Rüstung/Schutzkleidung des Gegners angepasst sind" die Möglichkeit, mit einer geeigneten Schutzausrüstung (z. B. Plattenrüstungsteilen) entsprechend härter zu kämpfen.

 

Ein weiterer Vorteil der von mir verfassten und genutzten Fechtregeln liegt - wie oben schon angedeutet - darin, dass Anfänger schon mit der Basisiversion des Fechtregelwerkes viele Möglichkeiten im freien Fechten haben, ohne die Sicherheit zu gefährden. Gleichzeitig ist es durch die im Fechtregelwerk enthaltenen Erweiterungen für fortgeschrittene und erfahrene Fechter möglich, deutlich intensiver miteinander zu fechten. Aber das ist kein Muss, sondern ein Kann. Damit kann also jeder seinen "Härtegrad" selbst bestimmen.

 

Warum eine Fechtschule und ein Fechtlehrer?

Den sicheren Umgang mit mittelalterlichen Waffen erlernt man meiner Meinung nach am schnellsten und einfachsten durch einen erfahrenen Fechter und weniger aus Büchern. Schwierig und durchaus gefährlich wird es, wenn man sich mit Freunden selbst daran versucht. Das Verletzungsrisiko durch ungeeignete Waffen (z. B. zu spitz, nicht für das Fechten ausgelegt) und ungeübtes "herumfuchteln" ist in der Regel deutlich höher, als durch einen in den Waffen geübten und erfahrenen Fechtlehrer unterrichtet zu werden. Eine der wichtigsten Grundlagen für das Training ist ein auf möglichst hohe Sicherheit ausgelegtes, einheitliches Fechtregelwerk. Das ist bei mir durch den Codex Feheta gewährleistet. Ein guter Fechtlehrer kann daneben in der Regel für den Fechtsport geeignete von ungeeigneten Waffen und Fechtausrüstung unterscheiden. Er kann aufgrund seiner Erfahrung kompetent bei der Anschaffung der modernen und historischen Fechtausrüstung beraten und damit teure Fehlkäufe vermeiden.

 

Die Vorteile von |Swerttragil| auf einen Blick:

 

  • Sicheres freies Fechten im Halbkontakt
  • Intuitives Fechten mit mittelalterlichen Waffen für Jedermann
  • Einheitliches Regelwerk
  • Leihmaterial
  • Kostenloses Probetraining
  • 10 Jahre Erfahrung im Fechten mit mittelalterlichen Waffen
  • 7 Jahre Erfahrung in der Trainingsleitung
  • Erfahrung in der Teilnahme an Turnieren und Feldschlachten

im In- und Ausland (England), auch als Kampfrichter

  • Ablegen eines Sicherheitstests mit Bescheinigung
  • Beratung bei der Anschaffung moderner und/oder historischer Fechtausrüstung
  • Verkauf von moderner und historischer Fechtausrüstung
  • Treffen & Austausch von und mit Gleichgesinnten
  • Berufshaftpflichtversicherung

 

Das Ziel der Fechtschule ist also, Dich so gut zu schulen, dass Du sicher und fair mit mittelalterlichen Waffen fechten kannst.

 

Darüber hinaus soll sie Dich bestmöglich auf Turniere und Feldschlachten - bei denen mit mittelalterlichen Waffen frei gefochten werden - vorbereiten. Hierzu gehört auch ein gewisser Grad an körperlicher und mentaler Fitness, die ebenfalls in der Fechtschule gefördert werden sollen.

 

Der Kern meiner Fechtschule ist aber vor allem, Dir die Freude am Fechten mit mittelalterlichen Waffen zu vermitteln.

 

Übrigens: Die (deutsche) Fechtschule hat eine jahrhunderte alte Tradition. Die Blütezeit der Fechtkunst liegt zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert! Seit dem 17. Jahrhundert gibt es keine lebendige Übertragung mehr. Das Wissen ist glücklicherweise in verschiedenen historischen Fechtbüchern (derzeit sind über 50 Quellen bekannt) alter Fechtmeister erhalten geblieben und werden erfreulicher Weise seit einiger Zeit im so genannten historischen Fechten (auch unter dem Namen HEMA bekannt) erfolgreich wieder mit Leben gefüllt.

 

Nach welchen Fechtregeln wird gefochten?

Gefochten wird bei |Swerttragil| nach den von mir verfassten Fechtregeln des "Codex Feheta". Beim "Codex Feheta" handelt es sich um reine Fechtregeln für den Umgang mit mittelalterlichen Waffen im Halbkontaktsport. Durch das einheitliche Regelwerk wird der sichere Umgang mit mittelalterlichen Waffen gewährleistet. Daher ist der Codex perfekt für eine Fechtschule geeignet. Die Fechtregeln können hier kostenlos herunter geladen werden.

 

Welche mittelalterlichen Waffen werden bei mir unterrichtet?

Der Schwertpunkt meiner Fechtschule liegt auf dem sicheren Umgang mit den folgenden mittelalterlichen Waffen:

 

  • Schwert (insbesondere einhändig geführte Schwerter)
  • Schild (inkl. Faustschild)
  • Dolch
  • Axt (insbesondere einhändig geführte Äxte)
  • Speer

 

Andere mittelalterliche Waffen können gegebenenfalls durch meine Kooperation mit anderen Fechtschulen bzw. Bogenschulen auf Anfrage ebenfalls unterrichtet werden.

 

 

Habe ich Dein Interesse geweckt? Dann freue ich mich auf Deine Kontaktaufnahme unter:

info[at]swerttragil.de

 

 

Herzliche Grüße

Christoph Schauer

 

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