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Auf Tour: Tag des offenen Denkmals 2016 und Archäologietour Nordeifel 2016

Tag des offenen Denkmals

Am 11. September 2016 war wieder der Tag des offenen Denkmals. Den Tag habe ich wieder genutzt, um das eine oder andere Denkmal in der Nähe zu besichtigen. Die erste Station war die Burg Engelsdorf. Die Anlage ist sehr interessant, da ein Flügel entkernt ist und viele alte Elemente und Spuren der Baugeschichte zu erkennen waren. Da sich die Führung verschoben hatte, ging es für mich ohne weiter zum nächsten Denkmal. Das war die Welsche Mühle in Aachen. Allerdings war ich hier nur recht kurz, da das Mühlwerk anders wie angegeben nicht mehr funktionstüchtig ist und auf seine Instandsetzung wartet. Hierzu fehlt dem Verein sowie der Stadt leider das Geld. Außerdem waren die Räumlichkeiten, in der sich das alte Mühlwerk befindet, für mich nicht sehenswert. Die Räumlichkeiten wurden vor einigen Jahren zu einem modernen Gesellschaftsraum umgebaut. Für meinen Geschmack nicht besonders einladend und attraktiv. Aber das ist sicher Geschmackssache. Vor der Mühle aus ging es weiter zu Burg Soerser Haus. Die Anlage und deren Geschichte waren recht interessant und die Führung wurde lebendig und mit Freude gemacht. Der Innenhof lud zum Verweilen bei einem Kaffee und einem Stück Kuchen ein. Die kleine Pause war gut, da es anschließend zum historischen Rundgang nach Bergheim Thorr ging. Der Rundgang war aufgrund der vielen kleinen Geschichten die Herr Rosellen zu erzählen wusste sehr kurzweilig und unterhaltsam. Da gleichzeitig zum Rundgang ein kleines netter Dorfstraßenmarkt stattfand, war mit einer leckeren Grillwurst und einer Waffel danach auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Insgesamt war der Rundgang für mich am Ende des Tages das überraschende Highlight.

 

Archäologietour Nordeifel

Die Archäologietour Nordeifel fand am 02. Oktober 2016 statt. Wie im letzten Jahr hatte ich die Tour mit dem Bus von Kall aus gebucht. In diesem Jahr gab es sechs Stationen: Der Fossilienacker in Nettersheim, die römischen Matronen im Altar von St. Cyriakus in Mechernich-Weyer, das mittelalterliche Örtchen Dahlem-Kronenburg, die Pfarrkirche St. Stephani in Zülpich-Bürvenich, das Pingenfeld in Kall-Golbach und die Station Zeugnis der jüdischen Vergangenheit in Hellenthal-Blumenthal.

Sowohl die Busse als auch die Stationen wurden wieder durch ehrenamtliche Mitarbeiter betreut. Alles war wieder hervorragend organisiert und durchgeführt. Es macht einfach Spaß, die Freude der ehrenamtlichen Mitarbeiter zu sehen. Auch die kulinarische Verpflegung vor Ort ließ für mich wieder keine Wünsche offen. Fast an jeder Station gab es etwas Leckeres zu trinken und zu essen zu fairen Preisen zu erstehen. Die Stationen selbst waren in diesem Jahr für mich etwas durchwachsen. Da schon im letzten Jahr eine Station mit Fossilien dabei war, hat mich der Fossilienacker – der auch sonst zugänglich ist – nicht wirklich interessiert. Der Rundgang durch Kronenburg war ganz nett, allerdings aufgrund der knappen Zeit nicht so informativ und spannend. Klasse waren dagegen die Stationen Pingenfeld und Pfarrkirche St. Stephani. Beides war sehenswert und durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort informativ. Solche Stationen mag ich, da man hier sonst keinen solchen Einblick bekommt. Von solchen Stationen hätte ich im nächsten Jahr gerne mehr. Alles in allem war der Tag trotz des nass kalten Wetters wieder toll.

Bilder habe ich in diesem Jahr aufgrund des Wetters keine.

 

Wenn es passt, gehe ich im nächsten Jahr gerne wieder auf Tour in der Region. Es gibt immer etwas zu entdecken. Und wer reist, hat bekanntlich was zu erzählen.

Viele Grüße

Chris